Historische Rundgänge durch Bönnigheim

Bönnigheim, erstmals 793 im Lorscher Kodex als villa Punnicheim erwähnt, änderte vielfach den Namen. 1183 castum Biennecke, 1267 Bunneken, 1525 Bunnicken, 1663 Binnicken und seit den 18. Jahrhundert Bönnigheim.
Einzigartig macht Bönnigheim die durch Kauf und Heirat 1379 entstandene Vierteilung der Stadt in ein Ganerbiat. Diese über 400 Jahre anhaltende geometrische Trennung der Stadt, das Stadtrecht besteht seit 1284, prägt die Innenstadt noch heute. Jedes Viertel hatte seine eigene Kelter, sein eigenes Backhäuschen und dergleichen mehr. Eine gemeinsame Stadtmauer schützte die zum damaligem Zeitpunkt bedeutende Handelsstadt. Vorrangig war es der Wein, welcher weit über die Grenzen bekannt war. Besonders interessant für den Besucher ist, daß all die Zeugnisse der über 1200-jährigen Geschichte erlebbar sind.
Zeichnungen: Eberhard Schmitt, Werner Holbein. Illustration auf dieser Seite: Kieser´sches Forstlagerbuch (1688). Texte: Kurt Sartorius, Stadtverwaltung Bönnigheim










