Kurzinfo? Mit der Maus über die orangenen Halbkreise fahren!

Unterrichtszeiten:

 

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Wir über uns

 

Die Sophie La Roche-Realschule

 

gibt es als eigenständige Schule seit dem 10. Juli 1998 in Bönnigheim. Sie ging aus dem „Bönnigheimer Modell" hervor. Ein Schulversuch, der 1973 begonnen worden war. Im damaligen Alfred-Amann-Progymnasium mit Realschule gab es in den Klassenstufen 5 und 6 eine echte Orientierungsstufe. Alle Kinder, die eine Realschul- oder eine Gymnasialempfehlung von der Grundschule erhalten hatten, wurden gemeinsam unterrichtet. Eine Differenzierung nach Leistungsgruppen gab es erst ab dem zweiten Schulhalbjahr der Klasse 5 und dies nur in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Erst ab der Klasse 7 wurde wirklich getrennt, wobei die Eltern und die Lehrerkonferenzen zu gemeinsamen Entscheidungen gelangten.

 

Die Sophie La Roche-Realschule hatte im Schuljahr 1997/98, als sie sich nach 24 Jahren vom Gymnasium abkoppelte, bereits 19 Schülerjahrgänge zur Mittleren Reife geführt, war bis dahin 2- bis 4-zügig gewesen.

 

Seit 1997 sind die Jahrgänge mindestens 3-zügig. In diesem Schuljahr (2008/2009) besuchen 588 Schülerinnen und Schüler die 21 Klassen.
Sie werden von 40 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Leitung der Realschule haben Frau Realschulrektorin H. Tiedke und Herr Realschulkonrektor R. Mayer.

 

Die Schule wurde benannt nach Sophie von La Roche, einer Frau, die den ersten Frauenroman in der Literaturgeschichte schrieb und die erste Frauenzeitschrift herausgab. Sie lebte um das Jahr 1771 in Bönnigheim.

 

Besondere Schwerpunkte der Schule sind die Bereiche  Berufsorientierung, soziales Lernen, Methodenkompetenz und Lernen Lernen, kommunikative Kompetenz und die sportliche Betätigung im Unterricht, während der „bewegten Pausen" und bei den zahlreichen außerschulischen Veranstaltungen.

 

Seit 1975 gibt es in Bönnigheim die „Sportwoche". Im ersten Halbjahr der Klasse 5 fahren unsere Jüngsten für eine Woche in eine der beiden Landessportschulen nach Ruit oder Tailfingen, um sich dort in sportlichem Tun zu begegnen, um soziale Lernprozesse handelnd anzugehen und mit viel Freude und Erfolgserlebnissen zu einer Klasse zusammenzuwachsen.

 

Die Klassen 5 und 6 erhalten von der Fachschaft Sport zu Beginn ihrer Schullaufbahn einen abschließbaren Spielecontainer mit Hockeyschlägern, Bällen, Jongliergeräten etc.  Mehrere Basketballständer, ein Fußballkleinfeld und Tischtennisplatten auf dem Pausenhof sowie Tischfußballgeräte im Aufenthaltsraum runden das Bewegungsangebot während der Schulzeit ab.

 

Seit vielen Jahren macht eine sehr gut besuchte Theater-AG von sich reden, Chor und Orchestergruppe sind im Aufbau. Das besondere am Modell Bönnigheim ist jedoch, dass alle Kinder - egal ob Realschüler oder Gymnasiasten in die gleichen Gebäude und Fachräume gehen, dass die Lehrkräfte ein gemeinsames Lehrerzimmer benutzen, die Schulleitungen eng zusammenarbeiten, die SMVen gemeinsam tagen und Veranstaltungen planen und durchführen. Die AG´s können schulartübergreifend genützt werden.

 

Seit 2001 hat sich die Schule auf den Weg gemacht, die neuen Bildungspläne vorzubereiten, die dann 2004 landesweit eingeführt wurden.

 

Die SLR-Realschule war 1996 Pilotschule für das themenorientierte Projekt WVR (Wirtschaften, Verwalten, Recht), das wir in der Klassenstufe 7 angesiedelt haben. An ganz unterschiedliche Themen haben sich die Schülerinnen und Schüler seitdem herangemacht. Es wurden beispielsweise Kalender, Sportspielgeräte, Klassenarbeitstrennwände produziert und möglichst gewinnbringend abgesetzt. Andere Klassen planten Kultur- Leseabende, gestalteten den Schulhof mit oder veranstalteten einen Sport-Wasser-Freizeit-Eventtag, holten Experten für Vorträge oder Worksshops an die Schule und pflegten nicht nur hier eine lebendige Zusammenarbeit mit Eltern.

 

Bereits 2002 machten alle Schülerinnen der Klassenstufe 8 an acht Nachmittagen ein Sozialpraktikum in den umliegenden Kindergärten, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Mit Einführung des neuen Bildungsplanes von 2004 und dem darin vorgeschriebenen themenorientierten Projekt „Soziales Engagement" wurde daraus ein einwöchiges Praktikum mit bewertetem Praktikumsbericht und anschließendem Prüfungsgespräch.

 

All diese Projekte gipfeln in Klassenstufe 9 in unserem themenorientierten Projektfach „BORS". Hier beschäftigen sich Kleingruppen von Schüler/innen ein halbes Schuljahr lang mit verschiedenen Ausbildungsberufen und mit schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten z. B. auf beruflichen Gymnasien nach der Mittleren Reife. Hierfür finden selbst organisierte Expertengespräche und Firmenbesuche statt. In einem großen „Berufsmarkt" stellen die Jugendlichen ihre Erfahrungen und Eindrücke vor den anderen Gruppen, den Experten und den betreuenden Lehrkräften vor. Anschließend stehen sie in einer Befragungsrunde dem Lehrerteam Rede und Antwort. Selbstverständlich fließen in die Präsentationsmappen auch die eigenen Erfahrungen des einwöchigen Berufspraktikums in Verwaltung, Handwerk oder Industrie ein. Dies alles gelingt uns seit Jahren nur, weil die Betriebe, Verwaltungen und sozialen Einrichtungen in und um Bönnigheim uns mit viel Engagement zur Seite stehen. Unsere Abgängerzahlen und die nahezu 100%ige Unterbringung unserer Absolventen zeigen seit Jahren, dass unser berufsorientiertes Gesamtkonzept auch in einer strukturschwächeren Gegend zu Ergebnissen führt, die unseren Jugendlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder zu höheren Bildungsabschlüssen oder gar einem Studium ermöglicht.

 

Deshalb sind wir besonders stolz, dass wir am 16. Juni 2008 als eine der ersten Schulen in Baden-Württemberg das Berufswahlsiegel „BoriS" von der IHK Stuttgart und der Landesstiftung Baden-Württemberg erhalten haben. Die Schule darf dieses Siegel bis 2011 führen.

In noch höherem Maße wurde unser Konzept von der Robert-Bosch-Stiftung anerkannt. Wir sind seit 2008 in das 2jährige Pilotprojekt SENTA aufgenommen worden, unsere weitere Qualitätsentwicklung auf diesem Gebiet und unsere Bereitschaft als Mentorenschule andere Schulen in unseren Ansatz einzuführen wurden mit einem Preisgeld von 8000.-€ belohnt.

Sehenswürdigkeiten in Bönnigheim

Köllesturm

Köllesturm

Als „Oberer Torturm“ um 1286 mit der Stadtbefestigung erbaut. Auf dem Turm wohnte der Turmwächter. Ein Flügeltor und ein Zugtor verschlossen den Zugang zur Stadt. Der Torwächter verschloss abends das Tor und öffnete es morgens wieder. Für einen Reisenden durfte es nachts nur mit Genehmigung des Amtmannes geöffnet werden. Außerdem kassierte der Torwächter den Wegezoll. 1772 wurde nach einem Brand das Spitzdach durch eine barocke Dachform ersetzt. Einige Zeit war auch der Ortsarrest hier untergebracht. Nach der letzten Turmwächterfamilie erhielt der Turm den Namen Köllesturm. 1984 wurde die Fassade restauriert.
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Rathaus

Rathaus

Unsere Stadt verfügt über eine leistungsstarke Verwaltung, die - zentral im Rathaus angesiedelt – den Bürgern und Interessenten mit Rat und Tat zur Seite steht. Egal, ob im persönlichen Gespräch, am Telefon oder virtuell via Internet – die Stadtverwaltung ist für Sie da. Hier finden Sie immer den richtigen Ansprechpartner.
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Steinhaus

Steinhaus

Im ältesten Gebäude der Stadt, dem Steinhaus, ist das Schwäbische Schnapsmuseum untergebracht. Weit über Stadt und Ländle hinaus hat sich die Historische Gesellschaft mit dem Museum zur Kulturgeschichte des Alkohols, der Entwicklung der Destillationstechnik sowie der Geheim- und Schwarzbrennerei einen Namen gemacht. Bekannt sind die Likör- und Schnapsproben in geselliger Runde.
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Schulzentrum

Schulzentrum

Unsere Stadt verfügt über ein vielseitiges schulischen Angebot.
In unserem Schulzentrum aus Alfred-Amann-Gymnasium, Sophie La Roche Realschule und Ganerbenschule (Grund- Haupt und Werkrealschule) sind auch die Stadtbücherei und die städtische Musikschule untergebracht.
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Cyriakuskirche

Cyriakuskirche

Die wunderschöne, altehrwürdige Cyriakuskirche ist eines der beherrschenden Bauwerke des Bönnigheimer Stadtkerns mit spätgotischer Ausstattung. Der mächtige, auf Säulen ruhende Querbau zwischen Langhaus und Chor ist einer der ganz wenigen Lettner, der sich im Württembergischen erhalten hat. Dabei ist der Hochaltar allein schon ein Prachtstück mittelalterlicher Holzskulptur.
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Ganerbenburg

Ganerbenburg

Im Jahre 1188 wird die Bönnigheimer Burg als Besitz des Kaisers Barbarossa erwähnt. Sie bildete die nordwestliche Ecke der Stadtbefestigung und ging später in den Besitz der Ganerben über. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie 1546 wieder aufgebaut. Ein großer Teil wurde 1679 eingerissen. Der Turm bekam 1898 das Spitzdach, als die Glocke aus dem Jahr 1359 von der Kirche hierher versetzt wurde. 1979 wurde die Burg saniert.
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Stadionsches Schloss

Stadionsches Schloss

Mittelpunkt der Innenstadt und Prunkstück zugleich ist das Schloss. Das filigrane, spätbarocke Bauwerk des Reichsgrafen Friedrich von Stadion, mit viel Liebe zum Detail wieder in Originalzustand versetzt, beherbergt nach wechselvoller Geschichte das weltweit einmalige Museum Charlotte Zander für Internationale Naive Kunst und Art Brut.
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Strombergkellerei

Strombergkellerei

Der Wein, 793 erstmals erwähnt, spielte schon immer eine große Rolle in Bönnigheims Geschichte; jedes Stadtviertel hatte seine eigene Kelter bis 1966 die Strombergkellerei im traditionellen Stil des 20. Jahrhunderts errichtet wurde.
Heute wird an sonnigen Hängen der Lemberger kultivier, jene anspruchsvolle Württemberger Rarität, die nur in den besten Lagen gedeiht und wovon hier die größte Anbaufläche zu finden ist. Die für Spitzenqualität bekannte Strombergkellerei und mehrere ebenfalls prämierte hochklassige private Weingüter keltern auch den edlen Spätburgunder, spritzen Riesling und natürlich einen kräftigen Trollinger, den Nationalwein der Schwaben.
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Mineralfreibad

Mineralfreibad

Abkühlung finden Sie im Mineralfreibad Bönnigheim. Das Bad bietet modernste Sprunganlagen, Sprudelbecken, Trinkbrunnen, eine 70-Meter Rutsche sowie eine Minigolfanlage und Wohnmobil-Stellplätze.
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